Rhön schließt 2013 mit Umsatzplus und Gewinnrückgang ab

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Die Rhön-Klinikum AG hat ihre vorläufigen Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2013 veröffentlicht. Danach wurden in den zu diesem Zeitpunkt 54 Häusern des privaten Betreibers insgesamt 2,65 Millionen Menschen behandelt, rund 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der Umsatz wuchs, um rund 5 Prozent, und übertraf mit 3,01 Milliarden Euro erstmals die 3-Milliarden-Schwelle. Rückläufig fiel hingegen das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus. Es sank um rund 6 Prozent auf 275 Millionen Euro. Auch der Gewinn ging um knapp 3 Prozent auf 90 Millionen Euro zurück.

Grund für das negative Ergebnis ist laut Rhön der Verkauf von insgesamt 40 Häusern an den Konkurrenten Helios. Zwar sei dieser erst im laufenden Jahr abgeschlossen, aber bereits 2013 vorbereitet worden, was zur Bindung erheblicher Managementressourcen in der Konzernzentrale und an den einzelnen Standorten geführt habe. Zudem hätten sich notwendige Personalanpassungen in der Verwaltung, substanzielle Beratungsaufwendungen und weitere strukturelle Einmaleffekte als Sondereinflüsse im Volumen von 30 bis 40 Millionen Euro auf Ebitda-Ebene niedergeschlagen.

„Angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen durch die Bewältigung der Transaktion ist das erzielte Ergebnis insgesamt zufriedenstellend“, sagte Rhön-Vorstandschef Martin Siebert heute in Bad Neustadt an der Saale. Für das laufende Jahr gab der Konzern angesichts der noch nicht abgeschlossenen Neuordnung nach dem Teilverkauf und noch ausstehenden Sondereffekten keine Zielsetzung für Umsatz und Ergebnis ab. Für 2015 hingegen, das erste vollständige Geschäftsjahr mit nunmehr 10 Kliniken an 5 Standorten, rechnet Rhön mit einem Umsatz zwischen 1,06 und 1,12 Milliarden Euro und einem Ebitda zwischen 145 und 155 Millionen Euro. „Für die Rhön-Klinikum AG beginnt nun eine neue Zeitrechnung“, sagte Siebert und kündigte eine Konzentration auf „den Ausbau unserer wissenschaftsmedizinisch orientierten Kompetenzen“ an. „Mit dieser fokussierten Ausrichtung und einem verschlankten Portfolio können wir uns künftig wieder mit aller Kraft darauf konzentrieren, für unsere Patienten erstklassige und gleichermaßen bezahlbare medizinische Dienstleistungen anzubieten.“

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