Betriebskrankenkassen fürchten Millionenbelastung

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Die Betriebskrankenkassen (BKKen) fühlen sich im Kassenwettbewerb benachteiligt und von der Politik im Stich gelassen. Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ in ihrer heutigen Ausgabe berichten, fordern sie eine Reform der Regelungen zum Krankengeld. Der Vorstandschef der BKK Südwest, Konrad Ehing, beziffert die Zusatzbelastung der BKKen in Baden-Württemberg und Hessen auf 37 Millionen Euro.

Zum Hintergrund: Die Zuweisungen für das Krankengeld aus dem Gesundheitsfonds sind für alle Krankenkassen gleich; Kassen mit einkommensstärkeren Versicherten werden dadurch stärker belastet als der Durchschnitt. Zudem fürchten die BKKen eine Veränderung des Ausgleichs zwischen den Kassen, was das Sterberisiko angeht. In Zukunft soll den Kassen im Sterbejahr eines Versicherten die volle Zuweisung für ein Mitglied zustehen und nicht wie bisher nur ein anteiliger Betrag bis zum genauen Sterbetag. Dies könnte die Allgemeinen Ortskrankenkassen bevorteilen, vermutet man bei den Betriebskrankenkassen.

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