Aktionstage in Schleswig-Holstein

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Die jetzt einhundert Tage dauernde Amtszeit der neuen Bundesregierung nimmt die Schleswig-Holsteinische Allianz für die Krankenhäuser zum Anlass, Bilanz zu ziehen und eine angemessene Vergütung ihrer Leistungen zu fordern. „Es wird Zeit: Die Kliniken in Schleswig-Holstein brauchen eine sichere und nachhaltige Finanzierung!“ lautet der Titel der gestern gestarteten Aktion. Am heutigen Freitag und am morgigen Samstag werden einige Krankenhäuser im Rahmen von Aktionstagen über die aktuelle wirtschaftliche Situation der Kliniken im Land informieren. Ein "Weckruf Plakat" soll die Forderungen unterstreichen und ein Signal nach Berlin senden.

Bisher habe die Regierung zu wenig für die Krankenhäuser getan, kritisiert Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) und einer der 23 Bündnispartner. Mit einer Qualitätsoffensive solle die stationäre Versorgung verbessert werden. Geschehen sei bisher nichts, Ideen seien nicht bekannt. „Sicher wissen wir nur, dass die Finanzen in den Kliniken schon heute nicht ausreichen, um genügend Personal zu beschäftigen. Dies ist aber Mindestvoraussetzung, um die Qualität in den Kliniken halten zu können", betont Krämer und fordert eine „echte“ Reform der Krankenhausfinanzierung, die Personal- und Sachkosten angemessen bezahle und Investitionen in technische Ausstattung und Gebäude ermögliche. Niemand könne wollen, dass Krankenhäuser ihre Leistungen bei Behandlung, Pflege und Zuwendung reduzieren müssten.

 

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