Ambulantisierung ist kein einheitliches Transformationsprogramm, das sich von Standort zu Standort kopieren lässt. Sana-COO Jens Schick erklärt am Beispiel zweier Häuser, worauf es in der Praxis ankommt.
Entscheidend sind Lage, Versorgungsauftrag, ärztliche Verfügbarkeit, vorhandene Infrastruktur und die Frage, ob ambulante Leistungen wirklich mit eigenen Prozessen organisiert werden können.
Ambulantisierung im ländlichen Raum: Das Beispiel Bad Doberan
Das erste Beispiel ist Bad Doberan, ein Grundversorger mit 134 Betten in Mecklenburg-Vorpommern, unweit von Rostock. Sana hat das Haus vor rund acht Jahren übernommen und setzt seither auf zwei Hebel: die enge Verzahnung mit dem Schwerpunktversorger in Wismar und den Aufbau ambulanter Strukturen rund um den Standort.
MVZ und KV-Sitze: Der Engpass bleibt das Personal
Der Engpass liegt dabei nicht primär in der Zulassung.
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