Corona

Anästhesisten: Lage weiterhin angespannt

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Anästhesisten: Lage weiterhin angespannt
DGAI-Generalsekretär Professor Dr. Bernhard Zwißler © DGAI

Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) warnt vor einem leichtfertigen Umgang mit Corona. Die Situation auf den Intensivstationen sei nach Angaben von Bernhard Zwißler, Generalsekretär der DGAI, fast so angespannt wie im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie. Eine Entwarnung sei daher nicht angebracht, "zumal die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, inzwischen auch wieder leicht ansteigt, darunter weiter viele Ungeimpfte", so Zwißler. Lockerungen seien zwar sinnvoll und vertretbar, sollten aber nicht zeitgleich und nicht direkt im vollen Umfang umgesetzt werden, um einen neuen, punktuellen und steilen Anstieg der Infektions- und Patientenzahlen zu verhindern. 

Die Lage auf den Intensivstationen verschärfe sich noch durch den Ausfall oder die Kündigung vieler Pflegekräfte. Nach wie vor müssten in vielen Krankenhäusern Operationen verschoben werden, was zu Lasten der Non-Covid-Patienten gehe. Zwißler rechne jedoch damit, dass die noch betroffenen Kliniken ab April wieder zum Normalbetrieb zurückkehren könnten. 

 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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