Einspruch

BÄK kritisiert Neuregelung zur Notfallversorgung

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 BÄK kritisiert Neuregelung zur Notfallversorgung
© GettyImages/vm

Ein „schlüssiges Konzept“ vermisst die Bundesärztekammer (BÄK) bei der Notfallversorgung. „Entgegen vielfacher Ankündigungen“ habe der Gesetzgeber hier bisher keine grundlegende Reform umgesetzt. Mit dem GVWG versuche er nun, „als dringlich empfundene Regelungslücken in der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit bei der Versorgung ambulanter Akut- und Notallpatienten zu schließen“. Solange nicht geklärt sei, so die BÄK, nach welchen Regeln die sektorübergreifende Zusammenarbeit in der Notfallversorgung ausgestaltet werden soll, sei eine solche Detailregelung abzulehnen, mit der vertragsärztliche Vorgaben in den Notaufnahmen der Krankenhäuser eingeführt werden sollen.

Die Einführung eines verbindlichen Ersteinschätzungsinstrumentes im KV-Bereich (zum Beispiel bei Nutzung der Notfallnummer, Portalpraxen, Notdienstpraxen) sei sinnvoll, aber durch die Selbstverwaltung bereits in Realisierung. Es bedürfe keiner gesetzlichen Detailregelung, vielmehr würde eine solche der unkomplizierten Weiterentwicklung und Anpassung an den medizinischen Fortschritt entgegenstehen. In den Notaufnahmen seien standardisierte und validierte Instrumente zur Einschätzung der Behandlungsdringlichkeit etabliert und gemäß den Regelungen des G-BA zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern nach § 136c SGB V auch verpflichtend. Hier bedürfe es keines zusätzlichen Instrumentes.

Autor

 Christina Spies

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