Das Brüderklinikum Mannheim treibt die Zusammenführung der stationären Versorgung am Standort Diako weiter voran - mit der Schließung der Klinikapotheke, neuen Kooperationen in der Radiologie und umfangreichen Standortverlagerungen.
Das Brüderklinikum Julia Lanz hat weitere Schritte zur Zusammenführung der stationären Versorgung am Standort Diako beschlossen. Das geht aus einer Mitteilung der Klinik hervor.
Das Labor bleibt als eigenständige Fachabteilung erhalten. Die Apotheke am Theresienkrankenhaus schließt zum 31. Dezember 2026. Die radiologische Versorgung übernimmt künftig vollständig die Radiologie-Praxis Radiologie Nuklearmedizin Mannheim, die bereits seit Jahren mit dem Klinikum kooperiert. Die eigene radiologische Abteilung wird mit dem Ende der medizinischen Versorgung am Standort Theresienkrankenhaus aufgelöst.
Externe Versorgung mit Medikamenten
Die Medikamentenversorgung übernimmt künftig ein externer Dienstleister. Damit entfällt die bisherige Klinikapotheke des Theresienkrankenhauses.
Das Brüderklinikum begründet die Strukturentscheidungen mit veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen. „Für die Entscheidungen waren insbesondere hohe Investitionskosten, technologische Entwicklungen sowie die zukünftige medizinische Ausrichtung ausschlaggebend“, sagte Regionalleiterin Dr. Ulrike Heesemann.
Umzug bis 2027 geplant
Die Mitarbeitenden in beiden Häusern wurden nach Angaben des Klinikums informiert und sollen individuell begleitet werden. Die Sozialplanverhandlungen laufen weiter.
Nach derzeitigen Planungen sollen alle medizinischen und nicht-medizinischen Abteilungen bis Ende 2027 vom Theresienkrankenhaus an den Standort Diako umgezogen sein.
cs

