Controlling-Studie

Noch Luft nach oben

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Noch Luft nach oben
Healthcare costs and fees concept.Hand of smart doctor used a calculator for medical costs in modern hospital © GettyImages/Everythingpossible

DDigitalisierung und Controlling der Pflege stehen in der aktuellen Controllingstudie, die heute vorgestellt wurde, im Fokus. Prof. Dr. Nils Crasselt präsentierte die Ergebnisse auf dem Virtuellen Krankenhaus-Controllertag des DVKC. 

Viel Bewegung gibt es im Controlling der Pflege. Durch den Beschluss zur Ausgliederung der Pflegekosten aus dem DRG-System — dem Pflexit — seien noch einmal ganz neue Fragestellungen für das Pflegecontrolling entstanden, schreiben die Autoren der Studie. 2014, als das Thema erstmals Gegenstand der Studie war, hatten 13 Prozent der befragten Häuser ein solches Controlling im Einsatz. Inzwischen sind es 72 Prozent. 90 Prozent dieser Häuser können die Einhaltung der Vorgaben der Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG-V) ganz (64 Prozent) oder zumindest teilweise (26 Prozent) mit ihrem Berichtswesen abbilden. Viele Häuser hätten das vergangene Jahr genutzt, um geeignete Systeme aufzubauen, da die Werte deutlich gestiegen seien. 

Vor allem bei der Automatisierung von Controllingprozessen bestehe noch viel Luft nach oben, heißt es in der Studie. Während es von 2011, dem Jahr, in dem erstmals die Studie durchgeführt wurde, bis 2015 einen kontinuierlichen Anstieg von Data Warehouse Lösungen gegeben hat, stagnieren die Zahlen seit 2016. Im Durchschnitt ist bei 58 Prozent der befragten Häuser ein Data Warehouse im Einsatz, in dem Daten aus verschiedenen Quellen, zum Beispiel KIS, Finanzbuchhaltung, Personaldaten oder Materialwirtschaft für Analysezwecke zusammengeführt werden. Mit rund 69 Prozent nutzen vor allem größere Häuser über 600 Betten Data Warehouse, während es bei kleineren Häusern bis 299 Betten 49 Prozent sind. Vor allem Daten aus der Finanzbuchhaltung (67 Prozent) sowie dem Krankenhausinformationssystem (KIS) werden im Data Warehouse eingebunden, während die Nutzung der Dienstpläne nahezu keine Rolle spielt. Nur fünf Prozent der Unternehmen gaben an, ihr Data Warehouse dafür zu nutzen. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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