Limburg

Eine Million Euro Schmerzensgeld nach Behandlungsfehler

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Eine Million Euro Schmerzensgeld nach Behandlungsfehler
© iStock.com/djedzura

Das Landgericht Limburg hat nach jahrelangem Rechtsstreit einem heute schwerbehinderten Jungen eine Million Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Vor fast zehn Jahren wurde dem damals Einjährigen in einem Limburger Krankenhaus eine Infusion gegeben, infolge dessen er einen schweren Hirnschaden erlitt, berichtet die Hessenschau. Der Junge war damals wegen eines Infekts ins Krankenhaus gekommen und sollte über einen Venenzugang ein Antibiotikum erhalten. Nach Angaben des Gerichts hatte sich der Junge darüber so aufgeregt, dass er an einem unmittelbar zuvor gegessenen Apfelstück zu ersticken drohte. Laut Gericht hätte die Krankenschwester mit der Medikamentengabe warten müssen, zudem ordnete es die vom Klinikpersonal ergriffenen Rettungsmaßnahmen als fehlerschaft und schädlich ein. Die Klinik, die behandelnde Krankenschwester und die Belegärztin wurden laut Hessenschau zudem dazu verurteilt, zusätzlich alle künftig entstehenden Folgekosten zu tragen.

Autor

 Florian Albert

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