Pflege

Einsatz in Alten- und Pflegeheimen statt Kurzarbeit

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Trotz Corona-Krise häufen sich Meldungen, dass Krankenhäuser ihr Personal in Kurzarbeit schicken. Pflegefachpersonen müssten die Möglichkeit bekommen, unkompliziert in anderen Bereichen zu arbeiten, bevor ihre Arbeitgeber sie in Kurzarbeit schicken, sagt Pflegekammerpräsidentin Nadya Klarmann. In vielen Alten- und Pflegeheimen, aber auch in der ambulanten Pflege, werde dringend Personal gesucht. Sogar die Bundeswehr helfe inzwischen in Pflegeheimen aus.

Von Kurzarbeit betroffene Pflegefachpersonen könnten außerdem ihr Gehaltsdefizit durch eine vorübergehende Beschäftigung in einem Altenheim zum Großteil auffangen, sagt Nora Wehrstedt, stellvertretende Pflegekammerpräsidentin. "Stockt jemand sein Kurzarbeitergeld mittels einer Nebentätigkeit in einem systemrelevanten Beruf auf, so wird dieses bis zur Höhe des Netto-Lohns nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet", so Wehrstedt. Diese Sonderregelung habe das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit dem Sozialschutzpaket vom 27. März 2020 geschaffen. Sie gilt bis zum 31. Oktober 2020.

Nicht nur die Personalsituation in Alten- und Pflegeheimen könne sich durch personelle Unterstützung aus Krankenhäusern entspannen. Beschäftigte in den Pflegeheimen sowie Krankenhauspersonal profitierten auch gegenseitig von Erfahrungen, so Wehrstedt.

Autor

 Christina Spies

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