Dr. Becker Klinikgruppe

Fachleute entwickeln Post-Corona-Reha

Die Dr. Becker Klinikgruppe hat eine Post-Corona-Reha entwickelt. Diese soll vor allem bei psychischen Erkrankungen und Störungen helfen. Denn Kontrollverlust, soziale Isolation und traumatische Erfahrungen wie häusliche Gewalt oder der Tod eines Angehörigen durch Corona könnten psychische Erkrankungen auslösen oder aber bestehende Störungsbilder verstärken, heißt es in der Pressemitteilung der Klinikgruppe. "Die gegenwärtige Situation kann auch eine bereits bestehende Depression oder Angsterkrankung verschlimmern“, sagt  Marco Schmeding, Chefarzt der Dr. Becker Klinik Norddeich, der das Konzept für die spezielle Reha mit Kollegen entwickelt hat. 

Dabei setzen die Mediziner/innen auf die Leistungselemente der psychosomatischen Reha. "Es geht in der psychosomatischen Reha im Kern genau darum: seine Selbstwirksamkeit zu erleben. Zu merken, dass meine Handlungen einen Unterschied machen: Wenn ich Sport mache und mich gut ernähre, hat das Auswirkungen auf mein Wohlbefinden. Wenn ich Entspannungsverfahren oder Atemübungen anwende, senkt das mein Stresslevel. Wenn ich mich mit dem Sozialdienst berate, finde ich Lösungen für meine berufliche Situation“, beschreibt Dr. Holger Süß, Chefarzt der Dr. Becker Burg-Klinik in Thüringen, die therapeutische Ausrichtung der Post-Corona-Reha.

Ergänzt würde das Angebot durch psycho-edukative Gruppen, zum Beispiel Hygiene-Schulungen, Empfehlungen zum Umgang mit Angsterkrankungen oder allgemeinen Informationen über das Virus und die Pandemie.  

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