Corona-Krise

Forschungsnetzwerk gegen Corona geht an den Start

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Forschungsnetzwerk gegen Corona geht an den Start
© Pixabay/Fernandozhiminaicela

Die Standorte der Universitätsmedizin haben sich in einem Forschungsnetzwerk zusammengeschlossen, um gemeinsame Projekte zur Bewältigung der Covid-19-Krise zu identifizieren und umzusetzen. Das "Nationale Forschungsnetzwerk Universitätsmedizin zu Covid-19" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von der Charité-Universitätsmedizin koordiniert. Langfristiges Ziel sei ein gemeinsames Netzwerk der Universitätsmedizin, indem auch in zukünftigen Krisen Pläne und Strategien für Forschungsansätze und Therapien geteilt werden, teilt die Deutsche Hochschulmedizin mit.

In dem Netzwerk sollen Behandlungsdaten sowie Strategien für Diagnostik und Behandlung der Covid-19-Patienten standardisiert gesammelt werden, um die Patienversorgung schnell zu verbessern. "Auch die längerfristigen Folgen für diese Patienten und die Auswirkungen des Pandemiegeschehens auf andere Patientengruppen werden wir in den Blick nehmen", so Prof. Dr. Matthias Frosch, Präsident des Medizinischen Fakultätentages (MFT).

Innerhalb weniger Wochen sei es gelungen, erste Umsetzungsprojekte zu identifizieren und damit den Grundstein für den Aufbau gemeinsamer Forschungs- und Koordinierungsplattformen zu legen. Derzeit laufe ein intensiver Prozess, die Konzepte so auszugestalten, dass alle Standorte der Universitätsmedizin eingebunden werden. Dazu sollten zunächst acht Plattformen und Netzwerke, zum Beispiel zur Immunität gegen Covid-19, zur Notfallversorgung oder zu den Auswirkungen auf unterschiedliche Organsysteme auf den Weg gebracht werden. Auch der Aufbau einer nationalen digitalen Corona-Forschungsplattform, auf der alle Universitätsklinika und weitere Akteure ihre Erkenntnisse zu dem Virus bündeln und gemeinsame Forschung initiieren können, ist eines der Kernprojekte.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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