Corona

Gesundheitsämter sollen besser ausgestattet werden

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, die Gesundheitsämter personell und digital zu stärken. Dafür ist ein Förderprogramm in Höhe von bis zu 150.000 Euro pro öffentlichen Gesundheitsdienst vorgesehen.

"Die Gesundheitsämter arbeiten mit viel Engagement und Einsatz", lobt Spahn im ZDF. Es müsse gelingen, die Zahl der Neuinfektionen niedrig zu halten. Dies gelinge nur, wenn die Gesundheitsämter in der Lage sind, sehr schnell bei jedem Infizierten alle Kontakte nachzuvollziehen, diese zu informieren und aufzufordern, zu Hause zu bleiben. 

Insgesamt seien die 375 Gesundheitsämter unterschiedlich stark betroffen. In der vergangenen Woche hätten viele weniger als 100 Neuinfektionen nachzuverfolgen, so Spahn. Um die Ämter bei ihrer Arbeit zu unterstützen, sollen sie personell und digital gestärkt werden. Vereinzelt würden noch viele Ämter mit Fax arbeiten. Die Versäumnisse der letzten Jahre müssten jetzt schnell nachgeholt werden.

Bereits Ende März hatten Bund und Länger beschlossen, dass in den Ämtern pro 20.000 Einwohner mindestens ein Kontaktnachverfolgungsteam aus fünf Personen eingesetzt werden solle, berichtet der Stern. In  stark betroffenen Gebieten sollten zusätzliche Teams der Länder und der Bundeswehr die Kontaktnachverfolgung und -betreuung unterstützen.

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