Fresenius will einige Häuser abgeben

Helios schließt 2020 dank Rettungsschirm positiv ab

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Helios schließt 2020 dank Rettungsschirm positiv ab

Helios Deutschland hat das kritische vierte Quartal 2020 mit dem angepassten Rettungsschirm positiv abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 11 Prozent (organisch: 8 Prozent) auf 1,64 Milliarden Euro (viertes Quartal 2019: 1,48 Milliarden Euro), der EBIT um 10 Prozent auf 157 Millionen Euro (viertes Quartal 2019: 143 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug nahezu unverändert 9,6 Prozent (viertes Quartal 2019: 9,7 Prozent). "Die neue Regelung bei den sogenannten Freihaltepauschalen milderte einen Großteil der negativen Effekte ab, so dass Covid-19-Effekte lediglich einen leicht negativen Einfluss auf das organische Umsatzwachstum im 4. Quartal und Geschäftsjahr 2020 hatten", teilte der Mutterkonzern Fresenius gestern mit.

Im gesamten Geschäftsjahr 2020 stieg der EBIT von Helios Deutschland um vier Prozent auf 602 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2019: 577 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 9,5 Prozent (Geschäftsjahr 2019: 9,7 Prozent). "Durch die umfassenden Regelungen zu den Freihaltepauschalen hatten Covid-19-Effekte insgesamt einen unwesentlichen Einfluss auf die EBIT-Entwicklung im Geschäftsjahr 2020", heißt es.

Ingesamt will Fresenius in den kommenden Jahren deutlich Kosten senken. "Covid-19 verhindert das Erreichen der ursprünglichen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2020 und 2021", teilte der Konzern mit. Ab 2023 sollen jährlich mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. In der Sparte Helios will Fresenius seine nicht-medizinischen Bereiche überprüfen und auch das Klinikportfolio in Deutschland anpassen. Dabei sollen hauptsächlich Häuser veräußert werden, die den Mindestmengenanforderungen an eine qualitativ hochstehende Versorgung nicht genügen, berichtet die "Ärztezeitung". Es soll sich dabei aber um keine große Anzahl handeln, so Sturm.

Deutschland größter Krankenhausträger Helios betreibt hierzulande 89 Krankenhäuser, 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren.

Autor

 Florian Albert

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