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Kliniken Köln schreiben wieder schwarze Zahlen

  • Klinikmarkt
Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken Köln
Axel Goßmann, Geschäftsführer der Kliniken Köln © Bettina Fürst-Fastré

Die Kliniken der Stadt Köln haben 2025 den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Nach hohen Verlusten in den Vorjahren erzielte der kommunale Krankenhausverbund wieder ein positives Jahresergebnis.

Die Kliniken der Stadt Köln haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem positiven Jahresergebnis von 0,2 Millionen Euro abgeschlossen. Damit gelang dem kommunalen Krankenhausverbund nach einem Fehlbetrag von 25,1 Millionen Euro im Vorjahr die Rückkehr in die Gewinnzone. Das geht aus einer Mitteilung der Kliniken der Stadt Köln hervor.

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zu 2024 um 5 Prozent auf 431 Millionen Euro. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der stationären Behandlungsfälle um 2,3 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens wurde damit die Prognose des Wirtschaftsplans 2025 erfüllt.

Ein wesentlicher Faktor für die Ergebnisverbesserung war nach Unternehmensangaben die gestiegene Zahl stationärer Patienten. Zugleich bauten die Kliniken ihren Personalbestand aus. Die Zahl der Vollkräfte erhöhte sich um 108 Stellen beziehungsweise 3 Prozent. Der Zuwachs entfiel vor allem auf den Pflegedienst.

„Wir werden auch in Zukunft in die Mitarbeitenden-Gewinnung in den pflegerischen Berufen und die Mitarbeitenden-Bindung investieren sowie unsere Kapazitäten in der Ausbildung weiter ausbauen“, sagte Geschäftsführer Axel Goßmann. „Hochqualifizierte Mitarbeitende haben für uns weiterhin einen sehr hohen Stellenwert zur Sicherstellung des medizinischen Versorgungsbedarfs der Bevölkerung.“

Investitionen in Medizintechnik und Campus-Ausbau

Die Kliniken Köln setzten 2025 zudem mehrere Investitionsvorhaben fort. Dazu zählen die Sanierung des Hauses 20 am Standort Merheim, Investitionen in die robotergestützte Chirurgie sowie neue Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie. Die Geräte sollen nach Angaben des Unternehmens in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Betrieb gehen.

Außerdem verlegte der Krankenhausverbund sein Logistikzentrum von Köln-Mülheim nach Merheim. Die Verantwortlichen erwarten dadurch kürzere Wege und geringere Kosten.

Konzentration auf den Standort Merheim

Die wirtschaftliche Stabilisierung fällt in eine Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen. Bereits 2023 hatte der Aufsichtsrat entschieden, die Krankenhausstandorte Holweide und Riehl langfristig aufzugeben und die medizinischen Leistungen am Standort Merheim zu bündeln. Dort entsteht der geplante Gesundheitscampus Merheim.

Nach Angaben der Kliniken wird dieses Vorhaben weiterhin mit hoher Priorität verfolgt. Die Zusammenlegung soll mit dem Ausbau von Infrastruktur und Versorgungskapazitäten in Merheim verbunden werden.

cs

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