GKV-Sparpaket

Kliniken stellen sich auf hohe Verluste ein

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Deutschlands Krankenhäuser rechnen 2027 mit erheblichen Verlusten durch das GKV-Sparpaket. Vier Manager nannten bei den Biersdorfer Krankenhausgesprächen Zahlen.

Die Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Düsseldorf, Kirsten Schmieder, schätzt die mit dem GKV-Sparpaket verbundenen Verluste in 2027 auf 17 Millionen Euro. Die Johanniter, die 19 Krankenhäuser, Fach- und Rehabilitationskliniken betreiben, rechnen mit Einbußen von 30 bis 35 Millionen Euro. Geschäftsführer Matthias Becker will die erwarteten Erlösausfälle vor allem über effizientere Strukturen auffangen. 

Die wirtschaftliche Situation von Vivantes hat sich im laufenden Geschäftsjahr deutlich verbessert, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Johannes Danckert. Das GKV-Sparpaket wird Deutschlands größten kommunalen Krankenhausbetreiber im kommenden Jahr aber vermutlich rund 70 Millionen Euro kosten. 

Die Alexianer-Chef Christian von Klitzing beziffert die durch das Sparpaket verbundenen Verluste auf 60 Millionen Euro. Als wichtigsten beeinflussbaren Hebel nannte er das Medizincontrolling. Damit will er der hohen Prüfquote entgegenwirken und Kürzungen durch den Medizinischen Dienst begrenzen.

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