Im Klinikum Hanau steht ein Führungswechsel bevor: Nach zehn prägenden Jahren übergibt Volkmar Bölke die Geschäftsführung an Stefan Gröger.
Das Klinikum Hanau hat seinen Geschäftsführer Volkmar Bölke verabschiedet. Nach zehn Jahren an der Spitze endet seine Amtszeit, die von Jahren der Pandemie und strukturellen Veränderungen geprägt war. Nachfolger ist Stefan Gröger.
Rückblick: Zehn Jahre Amtszeit
Wesentliche Einschnitte der vergangenen Jahre waren die Bewältigung der Corona-Pandemie sowie die Evakuierung im März 2023 nach dem Fund einer Weltkriegsbombe auf dem Gelände eines Nachbarbetriebs. Bölke verantwortete in beiden Situationen die organisatorische Steuerung und die Sicherung des Klinikbetriebs. Parallel hat er in seiner Rolle die Versorgungsbereiche modernisiert und erweitert. Dazu zählen Zertifizierungen, der Eintrag als Tumorzentrum im hessischen Krankenhausplan und die Einstufung in die höchste Notfallversorgungsstufe. Neue Fachbereiche wie die Rhythmologie und die Pneumologie sowie Investitionen in Medizintechnik und Infrastruktur – darunter Stationssanierungen, ein roboterassistiertes OP-System und die geplante neue Kreißsaallandschaft – prägten die Entwicklung des Hauses.
Staffelstab: Übergabe an Gröger
Bei seiner Verabschiedung verzichtete Bölke auf Geschenke und bat um Spenden zugunsten des Albert‑Schweitzer‑Kinderdorfs. Er sprach von der „schwersten Rede“ seines Berufslebens. Gröger kündigte an, die Klinik „positiv weiterzuentwickeln“.
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