Mecklenburg-Vorpommern

Krankenhäuser fordern Liquiditätshilfen

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Krankenhäuser fordern Liquiditätshilfen
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Mecklenburg-Vorpommerns Kliniken droht das Geld auszugehen, warnt die Landeskrankenhausgesellschaft (KGMV). Im Januar und Februar 2021 seien die Erlöse aus der Krankenbehandlung bereits um über 30 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, heißt es in einer Mitteilung. "Vor dem Hintergrund dieser Zahlen erwarten viele unserer Kliniken die zeitnahe Zahlungsunfähigkeit, sofern keine Liquiditätshilfen oder Gegenmaßnahmen erfolgen." Etwa die Hälfte der Krankenhäuser rechne damit, ohne Liquiditätshilfen nur noch für etwa drei Monate die Löhne und Gehälter zahlen zu können, so die KGMV. Knapp 20 Prozent rechneten mit einer ausreichenden Liquidität für die kommenden sechs Monate. 80 Prozent der Krankenhäuser gehen demnach davon aus, 2021 Personal entlassen zu müssen, wenn keine Finanzierungshilfen erfolgten.

Die in der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz vereinbarte Lösung eines Ganzjahresausgleiches für die Krankenhäuser im Jahr 2022 helfe nur, wenn sie bis dahin genug Liquidität bekommen, so die KGMV. Im Bundesland hätten im Januar und Februar 2021 29 von 33 in den somatischen Fachgebieten zugelassene Krankenhäuser Patienten mit einer Covid-19-Symptomatik behandelt. In 24 dieser Krankenhäuser wurden die Patienten dabei auch auf der Intensivstation betreut.

Autor

 Florian Albert

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