Nach 21 Jahren an der Spitze des Städtischen Krankenhauses Pirmasens geht Martin Forster in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Christian Koob, bisher stellvertretender Geschäftsführer.
Martin Forster geht nach 21 Jahren als Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses Pirmasens in den Ruhestand. Wie das Krankenhaus mitteilt, ist sein Nachfolger Christian Koob, bisher stellvertretender Geschäftsführer.
Koob wird künftig gemeinsam mit dem Ärztlichen Geschäftsführer Jörn Weymann, dem Ärztlichen Direktor Rolf Bächle, Pflegedirektor Bernd Henner und Verwaltungsdirektor Gero Matheis die Geschicke des Hauses lenken. Der Schwerpunktversorger betreibt an den Standorten Pirmasens und Rodalben 574 Betten sowie tagesklinische Plätze. Mehr als 1.700 Beschäftigte versorgen die Region Südwestpfalz und den Saarpfalz-Kreis.
Forster übernahm die Leitung im Jahr 2004 in wirtschaftlich schwieriger Lage. Unter seiner Führung wurden Standorte konsolidiert, neue Fachabteilungen gegründet und die Klinik-IT modernisiert. Zu den jüngsten Projekten zählt die Übernahme des St. Elisabeth-Krankenhauses Rodalben im Jahr 2022. Damit wurde laut Klinikum ein weiterer Bettenabbau in der Region verhindert. Ein Erweiterungsbau am Hauptstandort Pirmasens ist geplant, die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts soll 2031 erfolgen.
Forster sieht das Haus gut aufgestellt: „Es bringt die Voraussetzungen mit, um für Pirmasens und die Region ein zukunftsfähiges Schwerpunkt-Krankenhaus zu sein.“ Die Gestaltung der Zukunft sei jedoch keine Selbstverständlichkeit.
cs

