Nur rund ein Viertel der Psychiatrien schätzt ihre wirtschaftliche Lage zur Jahreswende 2025/2026 als sehr gut bis gut ein. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Psychiatrie-Barometers 2025/2026 des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor diesem Hintergrund vor Versorgungsengpässen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung bei den Fachkrankenhäusern deutlich, bei den Abteilungspsychiatrien geringfügig verschlechtert. Auch der Blick nach vorn fällt pessimistisch aus: 50 Prozent der Abteilungspsychiatrien und 54 Prozent der Fachkrankenhäuser rechnen für 2026 mit einer weiteren Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Die schwierige wirtschaftliche Lage bleibt nicht ohne Folgen: 23 Prozent der Abteilungspsychiatrien und 16 Prozent der Fachkrankenhäuser planen innerhalb der nächsten sechs Monate Personal abzubauen.
Uneinheitlicher fällt das Bild bei der Liquidität aus: Fast jedes vierte Fachkrankenhaus bewertet seine Liquiditätssituation als schlecht bis sehr schlecht. Dieser Anteil liegt über dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig berichten mehr Fachkrankenhäuser als im Vorjahr von einer guten bis sehr guten Liquiditätslage. Ihr Anteil liegt bei 52 Prozent.
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