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Lugan: „Wir brauchen robuste Lieferketten und smarte digitale Lösungen“

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Lugan: „Wir brauchen robuste Lieferketten und smarte digitale Lösungen“
Dr. Meinrad Lugan © B. Braun

Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan hat sich auf einem Hauptstadtkongress-Panel zu Medizinprodukte-Engpässen und Lehren aus der Corona-Pandemie für „robuste Lieferketten und smarte digitale Lösungen zur besseren Verteilung notwendiger Medizinprodukte“ ausgesprochen. Es habe in vielen Bereichen kein Mengen-, sondern ein Verteilungsproblem gegeben, das angegangen werden müsse. Podiumsteilnehmer von Kliniken und Einkaufsgemeinschaften betonten, die Krise mit den überteuerten Preisen für bestimmte Produkte habe den Wert von verlässlichen Partnerschaften bei den Medizinprodukte-Lieferketten gezeigt. 

Lugan erläuterte, dass es bei vielen Produkten wie Infusionspumpen, Kathetern, Propofol, Spritzen oder Kanülen eine „Tendenz zu massiven Über- und Mehrfachbestellungen“ gegeben habe. Den daraus entstehenden Lieferengpässen sollte „mit smarten digitalen Lösungen auf der Grundlage bestehender eStandards“ entgegnet werden.

Denn, so Lugans Einschätzung: „Für über 80 Prozent aller kritischen Produkte gab es keinen Mangel, sondern ein Verteilungsproblem.“ Der BVMed schlägt deshalb eine „Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte“ über eine Bestandsdatenbank mit offenen GS1-Schnittstellen und unter Nutzung des eCl@ss-Systems vor. 

Autor

 Christina Spies

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