Krankenhausplan

Mehr Betten für Brandenburger Krankenhäuser

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Mehr Betten für Brandenburger Krankenhäuser
© pixabay/sirigel

Die Zahl der Betten und teilstationären Plätze in den Brandenburger Krankenhäusern soll aufgestockt werden. Das Brandenburger Kabinett habe die Vorlage von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) für den vierten Krankenhausplan des Landes Brandenburg beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Nonnemacher sagt: „ Alle Krankenhäuser im Land Brandenburg bleiben erhalten. (...) Eine wohnortnahe Versorgung in möglichst allen Teilen Brandenburgs hat für uns oberste Priorität. Und wir passen unsere Krankenhausplanung weiter der demografischen Entwicklung an."

381 vollstationäre Betten und 389 teilstationäre Plätzen mehr

Im vierten Krankenhausplan sind laut Kanzlei insgesamt 54 Krankenhäuser an 66 Standorten aufgenommen, von denen sich 22 Krankenhäuser in öffentlicher, 19 in privater und 13 in freigemeinnütziger Trägerschaft befinden. So werde die Zahl der vollstationären Betten von insgesamt 15.313 Betten im Jahr 2017 auf 15.694 vollstationäre Betten im vierten Krankenhausplan angehoben. Im teilstationären Bereich sollen 1.583 teilstationäre Plätze im Jahr 2017 auf 1.972 teilstationäre Plätze aufgestockt werden. Daraus ergeben sich insgesamt 381 vollstationäre Betten und 389 teilstationäre Plätzen mehr, die sich unterschiedlich auf die einzelnen Fachgebiete verteilen. Damit ergibt sich mit dem vierten Krankenhausplan im Land Brandenburg eine Gesamtkapazität von insgesamt 17.666 Betten und teilstationären Plätzen.

Im Krankenhausplan seien Strukturentscheidungen, wie beispielsweise die Umstellung von der Rahmenplanung auf eine bettenscharfe quantitative Ausweisung von Planbetten je Hauptdisziplin oder auch die Stärkung der geriatrischen tagesklinischen Versorgung getroffen worden. Auf der anderen Seite seien aber auch die Pädiatrien und Geburtsstationen gesichert und die Angebote an spezifischen medizinischen Leistungen unterstützt worden.

Brandenburg und Berlin haben laut Kanzlei ihre jeweiligen Krankenhausplanungen miteinander eng abgestimmt. Dennoch hätten beide Länder aus rechtlichen Gründen auch weiterhin einen eigenständigen Krankenhausplan. Berlin wolle seinen Plan im September beschließen. 

Autor

 Christina Spies

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