Europäische Krankenhausgesellschaft

Henriette Neumeyer wird HOPE-Präsidentin

  • News des Tages
Henriette Neumeyer HOPE-Präsidentin
Henriette Neumeyer © DKG

Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Henriette Neumeyer, wird für drei Jahre Präsidentin der Europäischen Krankenhausgesellschaft HOPE.

Das teilte die DKG am 28. Mai mit. Der HOPE-Vorstand wählte Neumeyer in Lissabon einstimmig. Zur Vizepräsidentin bestimmte das Gremium die Spanierin Pilar Aparicio. Neumeyer war seit Juni 2025 Vizepräsidentin des Verbands.

„Als Vertreterin der deutschen Krankenhäuser bin ich dankbar für das Vertrauen, das die Krankenhausvertretungen aus Europa mir ausgesprochen haben“, sagte Neumeyer. Sie verwies zugleich auf die Verantwortung des Amtes.

Fokus auf Finanzen und Resilienz

Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und geopolitischer Risiken betonte Neumeyer die Rolle der Kliniken für die Stabilität der Versorgung. „Wir befinden uns in extrem herausfordernden Zeiten – wirtschaftlich, aber auch sicherheitspolitisch und in den Fragen unserer Demokratie.“ Krankenhäuser seien „Anker der Daseinsvorsorge“ und stärkten das Vertrauen in staatliches Handeln.

Im Hinblick auf den EU-Finanzrahmen 2028 bis 2034 forderte sie, die Belange der Krankenhäuser stärker zu berücksichtigen. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig belastbare Infrastrukturen und europäische Förderprogramme seien. „Wir müssen auf solche Krisen gut vorbereitet sein – und das müssen wir im europäischen Finanzrahmen auch abbilden.“

Personal und Digitalisierung

Neumeyer plädiert für eine verlässliche Finanzierung der Kliniken in Europa und den Mitgliedstaaten. „Wer von uns fordert, dass wir hochwertige Medizin leisten, innovativ sind und krisenfest bleiben, der muss diese Aufgaben auch verlässlich finanzieren.“

Weitere Schwerpunkte ihrer Amtszeit sind die Fachkräftesicherung und die Digitalisierung. Dazu zählen bessere Arbeitsbedingungen, Aus- und Weiterbildung sowie vereinfachte Anerkennungsverfahren. Beim Thema Digitalisierung hob sie den europäischen Gesundheitsdatenraum hervor. Einheitliche Standards und Datenaustausch könnten die Versorgung verbessern. „Hier gilt es anzusetzen.“

cs

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

BibliomedManager MONATSPASS

Jetzt einen Monat vollen Einblick

  • Unbegrenzter Zugriff auf alle Fachartikel und Analysen
  • Ideal für Entscheider im Gesundheitswesen
  • Endet automatisch - völlig unverbindlich

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich