Das Marienhospital Oelde stellt Ende 2026 den stationären Betrieb ein. Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen will jedoch das Medizinische Versorgungszentrum und das Ambulante Operationszentrum weiterführen.
Nach der Schließung des stationären Betriebs im Marienhospital Oelde Ende 2026 bleibt die ambulante medizinische Versorgung am Standort bestehen. Das berichten Radio WAF und die Lokalzeitung „Die Glocke“.
Die Katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) will ab Januar 2027 das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und das Ambulante Operationszentrum (AOZ) weiterführen. Eine stationäre Versorgung wird es dagegen nicht mehr geben.
Mit der Ankündigung konkretisiert die KHO ihre Pläne für die Zeit nach dem Aus des Krankenhauses. Bereits bei der Bekanntgabe der Schließung hatte der Träger erklärt, auch künftig ein Gesundheitsangebot in Oelde aufrechterhalten zu wollen.
Stationärer Betrieb endet Ende 2026
Die KHO hatte Anfang September entschieden, den stationären Krankenhausbetrieb des Marienhospitals Oelde zum 31. Dezember 2026 einzustellen. Als Gründe nannte der Träger sinkende Fallzahlen, wirtschaftlichen Druck und Vorgaben der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Rund 400 Beschäftigte sind betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht vorgesehen.
cs
