Die geplante Verschmelzung der beiden Einkaufsgemeinschaften PEG und Clinicpartner kommt nicht zustande.
Wie die PEG heute mitteilte, wird der Prozess nicht weiter fortgeführt. "Nach intensiver Prüfung haben Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam beschlossen: Ein Zusammenschluss ist aufgrund unterschiedlicher Philosophien und heterogener Mitgliederstrukturen nicht ausreichend in Einklang zu bringen", heißt es in einer Pressemitteilung. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei, dass bei einer Verschmelzung wesentliche Teile der angeschlossenen Einrichtungen nicht mehr angemessen vertreten gewesen wären.
"Die Entscheidung, den Verschmelzungsprozess nicht weiter fortzuführen, haben wir uns nicht leicht gemacht", sagt Jens Leveringhaus, Vorstandsvorsitzender der PEG. Sie sei das Ergebnis sorgfältiger Abwägungen. In einem Gastbeitrag für f&w hatte Leveringhaus vor wenigen Monaten den anstehenden Konzentrationsprozess auf dem Markt der Einkaufsgemeinschaften analysiert. "Krankenhäuser werden zwar von den Skaleneffekten profitieren, könnten aber an Flexibilität bei individuellen Bedarfen verlieren und in ihrer Handlungsfreiheit eingeschränkt werden", so Leveringhaus damals.
Die PEG hat eigenen Angaben zufolge das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen, konkrete Zahlen wurden in der Presseveröffentlichung jedoch nicht genannt. Die PEG kündigte zudem an, unter anderem die Bereiche für Reha, Fachkliniken und die ambulante Versorgung ausbauen zu wollen.
fa
