Versorgungsforschung und Digitalisierung

Universitäten Bonn und Siegen starten Projekt mit Kliniken

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Universitäten Bonn und Siegen starten Projekt mit Kliniken
© GettyImages/Jackie Niam

Mit einer zentralen Einrichtung der Universitäten Bonn und Siegen sollen neue Ansätze in Lehre und Forschung entstehen, die zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung in der Fläche beitragen. Die beiden Hochschulen werden mit fünf Klinikpartnern in Bonn und Siegen und dem Titel "Digitale Medizin und Versorgungsforschung im ländlichen Raum" (Englisch: Interdisciplinary Center for Digital Medicine and Health Services Research in Rural Areas, INDIRA) zusammenarbeiten. 

Während die medizinische Primärversorgung auf dem Land weiter abnehme, konzentriere sich die spezialisierte Medizin weiter in urbanen Zentren. Der demografische Wandel beschleunige diesen Trend. Diesem Problem könne mit Digitalisierung entgegengewirkt werden. Digitale Technologien und telemedizinische Konzepte können Leistungsträger vernetzen, die Allgemeinmedizin entlasten und fachärztliche Zentren besser anschließen, heißt es in einer Mitteilung des Bonner Universitätsklinikums. So sollen innovative Versorgungsmodelle entwickelt und schneller in die Regelversorgung übertragen, klinische Forschung und Versorgungsforschung besser verzahnt werden. Mit dem Projekt sollen Studierende der Humanmedizin in Bonn und medizinnaher Studiengänge in Siegen an typische Versorgungssituationen im ländlichen Raum herangeführt werden. 

Mit der Gründung von INDIRA sei ein weiterer Meilenstein des Modellvorhabens "Medizin neu denken" erreicht worden. Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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