Personalie

Rheinland Klinikum mit Trio-Spitze

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Rheinland Klinikum mit Trio-Spitze
© Rheinland Klinikum

Das Rheinland Klinikum hat eine neue dreiköpfige Spitze. Zukünftig übernehmen Nicole Rohde und Alexander Lottis neben Georg Schmidt die Klinikgeschäftsführung an den vier Standorten Krankenhaus Dormagen, Elisabethkrankenhaus Grevenbroich, Lukaskrankenhaus und Rheintor Klinik. Laut einer Pressemitteilung hatte der Aufsichtsrat dazu in dieser Woche die Empfehlung unter dem Vorsitz von Wilfried Jacobs ausgesprochen. Dieser folgten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer als Vertreter der Gesellschafter in der anschließenden Gesellschafterversammlung.

Rohde leitete nach dem Examen in der Krankenpflege und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre die Neusser Rheintor Klinik. Seit April unterstützt die 47-Jährige die Geschäftsführung des Rheinland Klinikums. Im Sommer 2021 übernahm sie zudem die Geschäftsführung des Zentrums für Arbeitsmedizin (ZAM), ein Tochterunternehmen des Rheinland Klinikums. 

Alexander Lottis war Geschäftsführer des Klinikums Osnabrück. Das Haus hat 800 Betten mit zwei Standorten und einem Umsatz von etwa 220 Millionen Euro. Zudem führte der 53-Jährige bis zum Sommer 2021 die DRK Kliniken Nordhessen als Interimsmanager, woraufhin er bei der Endera Group die MVZ-Restrukturierungen verantwortete. 

Die vier Standorte des Rheinland Klinikums bleiben zudem erhalten. Das Haus will sich demnach in den kommenden drei bis vier Jahren neu ausrichten und weiterentwickeln. So soll an allen vier Standorten in Medizin und Infrastruktur investiert werden. Unterstützer sind der Rhein-Kreis Neuss sowie die Stadt Neuss als Gesellschafter. 

Alle vier Standorte bleiben mit stationären Betten erhalten, sollen aber in den kommenden Jahren umstrukturiert und zukunftssicher gestaltet werden. So sollen die chirurgische und die internistische Abteilung ausgebaut und ein ambulantes OP-Zentrum sowie Reha-Leistungen im Elisabethkrankenhaus aufgebaut werden. Der Grevenbroicher Standort behält die stationäre chirurgische und internistisch-kardiologische Basisversorgung sowie die Notfallversorgung, die Gynäkologie und Fachabteilung für Kardiologie ziehen nach Dormagen. 

Zum Rheinland Klinikum Neuss gehören das Krankenhaus Dormagen und das Elisabethkrankenhaus in Grevenbroich sowie das Lukaskrankenhaus und die Rheintor Klinik in Neuss. Dazu kommen drei Senioreneinrichtungen in Grevenbroich, Korschenbroich und Neuss sowie elf Kindertageseinrichtungen in Neuss. 

Autor

 Anika Pfeiffer

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