Halbjahresbilanz

Rhön-Klinikum schreibt Verluste

  • Klinikmarkt
Rhön-Klinikum schreibt Verluste

Der private Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat nach der Übernahme durch Asklepios das erste Halbjahr trotz steigendem Umsatz mit einem Minus von 3,7 Millionen Euro abgeschlossen. Ursache seien neben negativen Effekten aus der Covid-19-Pandemie und der Pflegeregulierung unter anderem "transaktionsbedingte Aufwendungen" in Höhe von 7,7 Millionen Euro sowie 2,3 Millionen Euro für die Abfindungsvereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied, teilte Rhön heute mit. Im Vorjahreszeitraum hatte Rhön noch ein Plus von 20,5 Millionen Euro vermeldet, das allerdings durch positive Einmaleffekte geprägt gewesen sei.

Der Umsatz in den ersten sechs Monaten ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 670,5 Millionen Euro gestiegen. Das EBITDA lag mit 35,5 Millione Euro unter Vorjahresniveau (60,9 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge betrug 5,3 Prozent. Im ersten Halbjahr wurden 8,8 Prozent weniger Patienten (394.558) behandelt als im Vorjahr, insbesondere wegen rückläufiger elektiver Leistungen. Infolge der Covid-19-Gesetzgebung erhielt Rhön 51,6 Millionen Euro an Erstattungen.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der ordentlichen Hauptversammlung am 19. August 2020 einen Verzicht auf Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 vorschlagen. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet Rhön einen Umsatz in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro und ein EBITDA in einer Spanne von 72,5 Millionen Euro bis 82,5 Millionen Euro.

Autor

 Florian Albert

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