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Bundeskartellamt genehmigt Asklepios-Rhön-Deal

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Bundeskartellamt genehmigt Asklepios-Rhön-Deal

Das Bundeskartellamt hat den geplanten Erwerb der Rhön-Klinikum AG durch die Asklepios Kliniken in der ersten Prüfungsphase freigegeben. Das gab das Bundeskartellamt heute bekannt. 

Asklepios und Rhön zählen in Deutschland zu den größten privaten Klinikbetreibern nach der Fresenius-Tochter Helios. Asklepios ist momentan mit einem Umsatz von rund 3,4 Milliarden Euro der zweitgrößte Krankenhausträger hierzulande (siehe auch neues f&w-Curacon-Klinikranking in der März-Ausgabe von f&w). Rhön rangiert mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz auf Platz 4. Der größte Klinikkonzern Helios kommt derzeit auf 5,9 Milliarden Euro.

Bei der überwiegenden Mehrheit der Klinikstandorte von Asklepios und Rhön gebe es keine räumlichen Überschneidungen, sagt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Die Unternehmen stünden "lediglich beim Angebot von akutstationären Krankenhausdienstleistungen in der Region Gießen/Marburg in einer Wettbewerbsbeziehung zueinander". Hier betreibe Rhön mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg die einzige privat geführte Universitätsklinik in Deutschland. "Auch Asklepios ist in der Region mit mehreren Kliniken präsent. Allerdings besteht zwischen den Krankenhausstandorten der Beteiligten weder räumlich noch fachlich eine hinreichende Nähe, die zu durchgreifenden, wettbewerblichen Bedenken hätte führen können.“

Bereits mehrfach hat das Bundeskartellamt seit dem Jahr 2012 den Erwerb von Beteiligungen an Rhön durch Asklepios geprüft. Rhön hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Krankenhausstandorte veräußert. Das Bundeskartellamt hat zuletzt bereits den Erwerb einer 25 Prozent Beteiligung von Asklepios an Rhön im Jahr 2017 freigegeben. In der Vergangenheit hatte die Rolle des Bundeskartellamts im Klinikmarkt Kritk hervorgerufen, etwas nach einer abgesagten Fusion in Güterloh.

Autor

 Christina Spies

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