Verschobene Operationen

Spahn: Kliniken sollen in „einen Regelbetrieb zurückkehren“

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Jens Spahn hat bekräftigt, dass die Kliniken den Regelbetrieb nun wieder aufnehmen müssen. Nach einem exponentiellen Anstieg der Corona-Infektionen im März, ist die Ansteckungsrate in Deutschland nun auf 0,7 gesunken. "Das heißt, dass nicht mehr jede Person immer eine andere ansteckt", sagte Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts. 10.000 der 40.000 Intensivbetten in Krankenhäusern seien nicht belegt, es gebe keine Engpässe.

Gesundheitsminister Jens Spahn erklärte dazu im „ARD-Morgenmagazin“: „Wir haben vor vier Wochen viele Rücken-, Hüft- oder Tumoroperation verschoben. Da ist jetzt natürlich auch körperliches und seelisches Leid mit verbunden. Deswegen ist es wichtig, dass wir ähnlich wie im öffentlichen Leben auch in Krankenhäusern ab Anfang Mai schrittweise eine neue Balance finden. Wir müssen weiterhin 25 bis 30 Prozent der Intensivbetten für Covid-19-Patienten freihalten, gleichzeitig aber wieder in einen Regelbetrieb zurückkehren.“ Viele Kliniken bereiten sich bereits wieder auf die teilweise Umstellung auf den Regelbetrieb vor.

Um die Ansteckungsrate weiter niedrig zu halten, soll eine Corona-App fürs Handy helfen. Die App soll die Kontakte von positiv getesteten Personen schnell nachverfolgen können. Bisher macht der Gesundheitsdienst vor Ort das telefonisch. „Solch eine App könnte die Arbeit deutlich erleichtern“, so Spahn. Die App sollte eigentlich Mitte April da sein. Nun erklärt Spahn: „Die Wahrheit ist, wenn es gut werden soll, braucht es eher noch drei bis vier Wochen.“

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