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Hilfe für die Ukraine

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Hilfe für die Ukraine
© Pixabay/jorono

Durch den Angriff auf die Ukraine geraten viele Menschen in Not. Bundesweit werden Hilfen organisiert. Auf dieser Seite sammeln wir Informationen von Organisationen und Krankenhäusern, die helfen. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert. 

 

Hier kann gespendet werden:

  • Hilfsaktion help4health: die Community Zukunft Krankenhaus-Einkauf hat eine Sammelstelle für medizinische Hilfsmittel eingerichtet. Ob Kleinstmengen, frisch abgelaufene Verbrauchsartikel, gebrauchte medizinische (Klein-)geräte, jede Spende zählt.
  • UÄVD: Die ukrainische Ärztevereinigung Deutschland organisiert LKWs mit Hilfsgütern für die Ukraine und bittet die deutschen Kollegen um Spenden für die verletzten Soldaten und Zivilbevölkerung
  • Apotheker ohne Grenzen (AoG): Zusammen mit der polnischen Hilfsorganisation Polish Medical Mission organisiert AoG Lieferungen von medizinischen Bedarf für ukrainische Krankenhäuser. Das benötigte Material soll nach Möglichkeit in Deutschland beschafft werden, um die Versorgungslage in Polen nicht zu sehr zu belasten.
  • Ärzte ohne Grenzen: Die Organisation hat bereits Materialien geliefert und organisierte für 30 Chirurg:innen aus der Ostukraine ein Telemedizin-Training zur Versorgung von Verletzten. 
  • medeor: Bereits in der vergangenen Woche brachte das deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor eine erste Hilfslieferung für das Krankenhaus in der westukrainischen Stadt Ternopil auf den Weg. Rund elf Tonnen mit Verbandsmaterialien, Spritzen, Kanülen, Gipsverbänden uvm. erreichten das Krankenhaus.
  • DRK: Das Deutsche Rote Kreuz hat einen ersten Hilfskonvoi nach Polen geschickt, darunter Feldbetten, Isomatten und Hygienepakete. Zudem wird ein Logistikdrehkreuz aufgebaut. Unterstützung ist in Form von Geld-, Sach und Unternehmensspenden möglich.
  • Malteser: Die Malteser leisten derzeit sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern direkt an der Grenze Hilfe für die Flüchtenden. Auf der Internetseite der Organisation können Zeit-, Sach- und Geldspenden für die Menschen in der Ukraine eingetragen werden.
  • Caritas International: Caritas stellt u.a. Lebensmittel, Wasserkanister und Hygieneartikel zur Verfügung. Zudem betreuen Sozialarbeiter und Psychologen die traumatisierten Menschen und organisieren den sicheren Transport der vertriebenen Familien zu ihren Angehörigen. Für Kinder werden "Child Friendly Spaces" aufgebaut, wo die Kinder spielen, malen und Sport treiben können.
  • Medical Bridge: Die non-Profit Organisation will die Versorgung der Ukraine mit Medizin und medizinischen Produkten verbessern. Medical Bridge ist dabei eine Informationsplattform für Gesundheitseinrichtungen aus der Ukraine und Spendenorganisationen und die Pharma- und Medizinproduktindustrie sowie andere Hilfsorganisationen und Großhändler auf der anderen Seite. Ziel der Plattform ist Angebot und Nachfrage nach Hilfsgüterm effektiv zu sammeln. Die Webseite ist dreisprachig (deutsch, englisch, ukrainisch).

 

Helfende Kliniken

  • Das Klinikum Hochsauerland stellt Wohnraum zur Verfügung. Auf dem Gelände des Marienhospitals in Arnsberg sowie auf dem Gelände des St. Walburga-Krankenhauses in Meschede sollen dazu bis zu 100 Appartements in derzeit leerstehenden Wohnungen schnellstmöglich nutzbar gemacht werden, teilt das Klinikum mit.
  • Asklepios bietet Unterstützung bei der Versorgung von Kriegsflüchtlingen an. Der Klinikbetreiber will in allen Einrichtungen verletzte Personen aus den Kriegsgebieten aufnehmen. Zudem können mehr als 600 geflüchtete Personen in leerstehenden Immobilien des Konzerns untergebracht werden.
  • Das Berliner Klinikunternehmen Vivantes hat in einer ersten Lieferung mehr als 30 Paletten, u.a. mit Medikamenten, Medizinprodukten, Verbandsmaterial, Infusionslösungen, Hygieneartikeln und Trinkwasser gespendet. Die Güter wurden in Zusammenarbeit mit dem Senat von Berlin bereitgestellt.
  • Die RoMed-Kliniken schickten in einer ersten Tranche Sachspenden im Wert von 10.000 Euro ins Krisengebiet. Die Pakete enthalten Verbandsmaterial, Wundauflagen, Einwegbeatmungsbeutel, OP-Abdeckungen, Einwegsets zur Wundversorgung, Skalpelle, Einweg-Nadelhalter, -Scheren, -Pinzetten, Händedesinfektionsmittel usw. „Der Krieg in der Ukraine erfüllt uns alle mit Trauer und dem Gefühl von Hilflosigkeit. Viele Kolleginnen und Kollegen wollen den Menschen in der Ukraine irgendwie helfen. Dem versuchen wir als RoMed-Klinikverbund insgesamt nachzukommen“, berichtet RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram bei der Spendenübergabe.
  • Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat einen Spendenfonds von 50.000 Euro für Medikamente und medizinisches Material zum Einsatz von Feldlazaretten und Krankenhäusern eingerichtet. Eine interne Arbeitsgruppe koodiniert den Transport in das Kriegsgebiet. Parallel finden Gespräche mit Partnern der medizintechnik statt, um eine übergreifende Unterstützung innerhalb des Netzwerks der UKSH zu erreichen. Zudem stehen Mitarbeitende des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) bereit, um ukrainischstämmigen und russlanddeutschen Patienten mit niedrigschwelligen Angeboten in den Ambulanzen und Notfalldiensten zu versorgen. Stand Mitte März konnten dank des Spendenaufkommens Medikamente, Medizintechnik, Verbrauchsmaterial uvm im Wert von mehr als 650.000 Euro in die Ukraine geliefert werden.
  • Das Klinikum Landkreis Erding spendet medizinisches Material, u.a. Kittel, Masken, Handschuhe, Decken aber auch Medikamente. Hinzu kommen zahlreiche Sach- und Nahrungsmittelspenden aus der Belegschaft.
  • Hessens Krankenhäuser bereiten sich auf die mögliche Aufnahme von Kriegsverletzten vor, teilt das Portal Osthessennews mit. "Die Situation in der Ukraine hat sich weiter zugespitzt. Gleichzeitig besteht die pandemische Lage fort. Unsere derzeit rein vorsorglich getroffene Regelung sorgt dafür, dass alle Beteiligten informiert sind und auch mögliche Wechselbeziehungen zwischen der Versorgung von Kriegsverletzten und der andauernden COVID-Pandemie berücksichtigt werden. Da im Ernstfall schnelles Handeln notwendig ist, muss die Vorbereitung bereits jetzt erfolgen", sagte Hessens Sozialminister Kai Klose.
  • Die Alexianer und das St. Antonius-Hospital Gronau haben Medikamente, Infusionen, Verbandmaterial und medizinische Schutzkleidung im Wert von über 23.000 Euro gespendet. Die Initiative ging von der Ärztin Katja Holtwisch aus, die gebürtig aus Charkiw stammt und beim St. Antonius-Hospital nach Hilfsgütern für zwei ukrainische Krankenhäuser anfragte. Der Geschäftsführer Christoph Bröcker fragte bei den Alexianern in Münster weitere Unterstützung an. 
  • Ameos stellt ein Hilfspaket in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung. Es umfasst medizinische Geräte, chirurgische Instrumente, Meidkamente, Verbandsmaterial und eine Vielzahl von Artikeln des medizinischen Bedarfs, die direkt an ukrainische Krankenhäuser geliefert werden, um die Versorgung der Menschen im Kriegsgebiet zu unterstützen. 
  • Die Unternehmensgruppe "Passauer Wolf", die auf den Reha-Bereich spezialisiert ist, hat dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Hilfsangebote für Kriegsverletzte und Geflüchtete unterbreitet. Demnach finden Kriebsverletzte, die eine Weiterversorgung bzw. rehabilitative Versorgung benötigen, ein fachgebietsübergreifendes Hilfsangebot, insbesondere in der Abteilung für Schwerbrandverletzte. Zusätzlich setzt sich das Unternehmen auch für die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten ein und stellt leerstehende Personalwohnungn für Einzelpersonen und Familien zur Verfügung. Zusätzlich wird eine psychologische Begleitung angeboten. Auch die Mitarbeitenden beteiligten sich mit Sachspenden, die bereits auf dem Weg ins Kriegsgebiet sind.
  • Die Johanesstift Diakonie hat angefangen, Unterkünfte für mehr als 150 Geflüchtete einzurichten. In Kooperation mit der Johanniter-Auslandshilfe, dem Verein Ukraine-Hilfe Berlin, der Firma B. Braun und dank privater Initiativen von Ärzt:innen konnten auch Arzneimittel, medizinisches Verbrauchsmaterial und Geräte in verschiedene Krankenhäuser und andere Hilfseinrichtungen in der Ukraine und vereinzelt auch in Polen geliefert werden. Zudem wurde ein Spendenkonto eingerichtet.
  • Das Universitätsklinikum Augsburg spendete Medikamente im Wert von 50.000 Euro an ein Krankenhaus in dem Oblast Tscherniwzi in der Ukraine, der Partnerregion des Bezirks Schwaben. "Angefragt von dem ukrainischen Krankenhaus wurden vor allem Antibiotika, Schmerzmittel jedweder Art und Stärke, Infusionen sowie Injektionslösungen", sagt Prof. Dr. Wolfgang Kämmerer, Direktor der Apotheke am UKA. Zudem wurde ein Spendenkonto für die Mitarbeitenden eingerichtet. Weitere Hilfslieferungen sind in Planung.
  • Das LMU Klinikum München hat eine medizinische Hilfslieferung mit chirurgischen Instrumenten, Verbandsmaterial, Infusionslösungen und weiteren Materialien in die Ukraine gesendet. Den Transport über die Grenze hat die Ukrainische Ärztevereinigung Deutschland e.V. übermommen. Eine Arbeitsgruppe am Klinikum koordiniert die Hilfsangebote der Mitarbeitenden und Abteilungen am Klinikum. Sie ist zudem erste Kontaktstelle für Krisenstäbe des Bundes, des Freistaats und der Stadt München. 

 

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