Jahresabschluss 2019

Uniklinik Leipzig macht 22 Millionen Euro Minus

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Uniklinik Leipzig macht 22 Millionen Euro Minus
© Pixabay/iXimus

Die Uniklinik Leipzig verzeichnet 2019 nach Jahren erstmals ein Minus in Höhe von 22 Millionen Euro. Im Jahr 2018 lag das Jahresergebnis mit 3,4 Millionen im Plus. "2019 stellte uns vor eine ganze Reihe von Herausforderungen, in deren Folge ein Jahresergebnis im negativen Bereich unvermeidlich war", erklärt Robert Jacob, seit August 2019 Kaufmännischer Vorstand der Uniklinik Leipzig.

Hintergrund der Entwicklung sei zum einen die allen Unikliniken gemeinsame Situation, in der Mehrkosten der universitären Medizin durch das DRG-System nicht ausreichend finanziert werden. Hinzu kämen steigende Personalkosten. Diese konnten vom Anstieg des sächsischen Basisfallwerts nicht ausreichend refinanziert werden. "Ein Einflussfaktor für die Ergebnisentwicklung war daher die Umsetzung unseres wegweisenden, aber auch finanziell herausfordernden Tarifabschlusses 2019 für die nichtärztlichen Mitarbeiter", so Jacob in einer Mitteilung. Ebenfalls relevant waren erforderliche Rückstellungen, insbesondere für Risiken aus möglichen Rechnungskürzungen der Krankenkassen im Rahmen von MDK-Prüfverfahren, die in den letzten Jahren stetig zugenommen haben.

Autor

 Jens Mau

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