Das Universitätsklinikum Leipzig hat einen aktualisierten Masterplan für seine bauliche Entwicklung vorgestellt. Dieser umfasst 20 Bauprojekte bis 2040 und einen Investitionsbedarf von rund einer Milliarde Euro. Erste Vorhaben befinden sich bereits in der Umsetzung.
Mit den Vorhaben sollen die bislang auf mehrere Standorte verteilten Einrichtungen weiter zentralisiert und der Campus insgesamt an veränderte Anforderungen in Medizin, Forschung und Infrastruktur angepasst werden. Die Projekte des ersten Entwicklungsabschnitts bis 2030 befinden sich bereits in der Umsetzung.
Freistaat investiert 172 Millionen Euro
Zu den derzeit größten klinischen Bauvorhaben zählen laut Mitteilung der Universitätsmedizin der zweite Bauabschnitt des Hauses 7 und der Neubau der Klinik für Nuklearmedizin. Für beide Projekte investiere der Freistaat Sachsen insgesamt 172 Millionen Euro.
Während im Haus 7 die Krebsmedizin des Klinikums weiter gebündelt werden soll, soll der Neubau der Nuklearmedizin bislang dezentral untergebrachte Bereiche zusammenführen. Die Inbetriebnahme der Nuklearmedizin ist für 2028 vorgesehen, der zweite Bauabschnitt des Hauses 7 soll 2030 folgen.
Gesamtinvestitionsbedarf von rund einer Milliarde Euro
Den langfristigen Investitionsbedarf einschließlich IT-Infrastruktur und Medizintechnik beziffert die Universitätsmedizin mit rund einer Milliarde Euro. Allerdings stünden die konkrete Planung und Finanzierung für zahlreiche Vorhaben noch aus.
Zum Masterplan für den Campusausbau gehören neben Klinikbauten auch Forschungs- und Infrastrukturprojekte. So soll unter anderem ein Forschungs- und Transferhub zur Wirkstoffentwicklung entstehen. Zudem erweitert das Klinikum seine Energieinfrastruktur mit einer neuen Netzersatzanlage. Bereits Ende dieses Jahres soll außerdem die umgebaute Zentrale Notaufnahme in Betrieb gehen.
clu
