Jahresergebnis

Universitätsmedizin Mainz reduziert Defizit

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Universitätsmedizin Mainz reduziert Defizit
© Pixabay/geralt

Die Universitätsmedizin Mainz hat das operative Jahresergebnis der Universitätsmedizin Mainz für 2019 im Vergleich zu 2018 deutlich gesteigert und den Jahresfehlbetrag mit damals knapp 60 Millionen Euro auf rund 35 Millionen Euro nahezu halbiert. „Wir sind ganz sicher noch nicht da, wo wir hinwollen, aber 2019 ging es spürbar in vielen Bereichen bergauf“, sagen Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand, und der Kaufmännische Vorstand PD Dr. Christian Elsner.

Wie die Universitätsmedizin mitteilt, seien im Vergleich zu 2018 die Umsatzerlöse um 5,5 Prozent von 778 Millionen Euro auf 821 Millionen Euro gestiegen. Positiv hätten sich insbesondere die Erlöse aus Krankenhaus-, Wahl- und ambulanten Leistungen entwickelt. Die Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand stiegen von rund 133 Millionen Euro (2018) auf rund 140 Millionen Euro (2019). Auch die ambulanten Patientenzahlen haben sich, wie schon in den Vorjahren, erneut erhöht: Die Zahl der ambulanten Behandlungsfälle stieg von 282.317 (2018) auf 286.985 (2019) um 1,6 Prozent.

Bei den Aufwendungen erhöhten sich die Personalkosten von 447 Millionen Euro auf 468 Millionen Euro um 4,7 Prozent, was sich im Wesentlichen auf den neuen Tarifvertrag für das Pflegepersonal zurückführen ließe, heißt es weiter. Die Zahl der Beschäftigten an der Universitätsmedizin Mainz stieg von 8.084 Personen (2018) auf 8.319 Personen (2019). Der Materialaufwand wuchs um 3,7 Prozent von 246 Mio. Euro auf 255 Mio. Euro. 

„Der Jahresfehlbetrag lag exakt im Rahmen unserer Planung, die wir nahezu mit einer Punktlandung erreicht haben“, resümiert Elsner. „Eine präzise funktionierende Planung ist eine gute Voraussetzung für künftige Verbesserungsprozesse.“ Positiv wirke sich auf das Jahresergebnis ein effizienterer Einsatz der Ressourcen im stationären Bereich aus. „Zusätzlich ist es uns gelungen, in einzelnen Bereichen auch schon eine Verbesserung der Vergütung durch die Kassen zu erreichen“, betont Elsner.

Autor

 Christina Spies

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