Südniedersachsen

Urologische Krankenhausversorgung stellt sich neu auf

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Urologische Krankenhausversorgung stellt sich neu auf
Nach der Vertragsunterzeichnung zur Kooperation der stationären urologischen Krankenhausversorgung in Göttingen (v.l.): Frank Czeczelski (Kaufmännischer Geschäftsführer EKW), Prof. Dr. Lorenz Trümper (Vorstand Krankenversorgung UMG), Prof. Dr. Michael Karaus (Medizinischer Geschäftsführer EKW), Prof. Dr. Lutz Trojan (Direktor der Klinik für Urologie der UMG) und Prof. Dr. Hans-Werner Gottfried (Chefarzt Urologie EKW) © EKW

Die Göttinger Universitätsmedizin (UMG) und das Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) gründen ein überregionales urologisches Zentrum. Start ist im Januar 2022. Der Kooperationsvertrag wurde bereits unterschrieben, teilt Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des EKW mit. Auch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat bereits seine Zustimmung erteilt. 

Ziel der Kooperation "Urologie Göttingen" ist, die lokale, regionale und überregionale urologische Versorgung auf dem höchsten Qualitätsniveau zu halten und den aktuellen medizinischen Stand zu sichern. Auf diesem Weg werde das gesamte stationäre und ambulante Behandlungsspektrum der Urologie durch die beiden Häuser vollumfänglich abgedeckt, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Das Behandlungsspektrum der beiden Häuser soll erhalten bleiben, die Schwerpunkte werden sich jedoch unterscheiden. Die Urologie der UMG sei als Anbieter der robotergestützten Eingriffe mit Da Vinci gerade auf dem Gebiet der Prostatakarzinomtherapie nicht nur regional, sondern auch überregional als führendes Zentrum etabliert, während das EKW sich im Bereich der Steintherapie und der transurethralen Eingriffe, etwa bei Blasentumoren, einen Namen gemacht habe. Aufgrund des demographischen Wandels sei die Urologie ein weiter wachsendes Feld mit hohem Anteil stationärer Leistungen. 

Auch die Versorgung ambulanter Patienten soll an beiden Standorten vorgehalten werden. Der Schwerpunkt liege aber in den langfristig entwickelten Weender MVZ-Strukturen. Für die ambulante Chemotherapie soll eine gemeinsame Versorgungsstruktur entwickelt werden. Das Personal bleibt erhalten, jedoch können die ärztlichen Mitarbeitenden künftig über beide Standorte rotieren. 

"Das neue gemeinsame Zentrum 'Urologie Göttingen' wird ein prestigereiches Renommee als einer der großen Komplettanbieter auf dem Gebiet der Urologie in Deutschland bekommen", sagt Prof. Dr. Lorenz Trümper, Vorstand Krankenversorgung der UMG. Prof. Dr. Lutz Trojan, Direktor der Klinik für Urologie an der UMG, wird die gemeinsame Leitung übernehmen. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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