Umfrage unter Klinikärzten

VLK-Präsident: "Jetzt gilt es durchzuhalten"

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VLK-Präsident: "Jetzt gilt es durchzuhalten"
Dr. Michael Weber © VLK

Einer Umfrage des Verbands der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) unter seinen Mitgliedern zufolge sind 21 Prozent mit der Sicherstellung der Intensiv-Versorgung "am Limit". 53 Prozent gelingt die Versorgung nur unter "erheblichen Einschränkungen". Die Hälfte gibt an, dass übergeordnete Zentren in ihrem Bereich nicht immer über eine ausreichende Kapazität verfügen, ein Drittel hat deshalb von dort Patienten übernehmen müssen. 

Durch die Verschiebung von Eingriffen hat sich eine Warteliste vor allem in den großen Kliniken aufgebaut. Die leitenden Ärzte gehen aber davon aus, dass mit Abflauen der Pandemie diese zu 90 Prozent innerhalb von drei bis sechs Monaten abgearbeitet werden können.

"Aus Sicht der leitenden Ärzte müssen trotz leichter Entspannung die Maßnahmen der Notbremse und die Impfkampagne unvermindert weitergeführt werden, um die stationäre insbesondere intensivmedizinische Versorgung von Covid-19-Patienten sicherzustellen. Das Licht am Ende des Tunnels scheint zwar heller, aber jetzt gilt es durchzuhalten, um nicht am nahenden Ende der Pandemie die immer jünger werdenden Erkrankten zu gefährden" so PD Dr. Michael A. Weber, Präsident des VLK.

An der aktuellen Umfrage haben vom 23.4.21 bis 3.5.21 498 der 2.256 Mitglieder des VLK teilgenommen.

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