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Weniger vollstationäre Behandlungen in Hessen

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Weniger vollstationäre Behandlungen in Hessen
© ©Werner Krueper Fotografie

Die Zahl der vollstationär behandelten Patienten in Hessen ist im vergangenen Jahr in fast allen Fachabteilungen um 12,5 Prozent gesunken, was 180.400 Fällen entspricht. Das berichtet das Hessische Statistische Landesamt nach ersten Ergebnissen der fallpauschalbezogenen Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) 2020. 

Die stärkste absolute Abnahme verzeichnete die Innere Medizin (-13,2 Prozent/56.900 vollstationäre Fälle), in der Allgemeinen Chirurgie lag die Fallzahl um 15,6 Prozent (37.400) niedriger als im Vorjahr. In der Fachabteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe gab es 12.000 Patientinnen (7,7 Prozent) weniger. Den höchsten prozentualen Rückgang meldete die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde: Hier nahmen die Fallzahlen um 23 Prozent ab, was 9.000 Personen entspricht. 

Einen leichten Anstieg gab es dagegen in der Nephrologie, der Neonatologie und der Nuklearmedizin. In der Orthopädie (einschließlich der Fachabteilung Orthopädie und Unfallchirurgie) blieb die Zahl konstant. 

Behandlte Covid-Infektionen

Mit einer gesicherten Covid-Diagnose wurden 14.200 Menschen in Hessen behandelt, was 0,2 Prozent der hessischen Gesamtbevölkerung entspricht. Von diesen waren 6,2 Prozent unter 30 Jahre, zwei Drittel der Erkrankten waren 60 Jahre oder älter. Die meisten Erkrankten (34,9 Prozent) gab es in der Altersgruppe der 60 bis 79-Jährigen. Die meisten Fälle wurden im November (4.800) und Dezember (3.900) behandelt.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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