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Innovationsklima verbessern!

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Alle wollen Innovationen, aber kaum einer tut etwas dafür. Die Gesundheitsbranche ist äußerst statisch. Ein detailliertes Regelwerk zwingt die Beteiligten in ein enges Korsett. Auch viele Gesundheitsunternehmen sind tief gestaffelt und über diverse Hierachieebenen hinweg organisiert. Das führt oft zu ellenlangen Entscheidungswegen, die für alle Akteure ein großes Ärgernis sind und zum Tod vieler Start-ups führt. So „verhungern“ auch derzeit tolle Ideen „am langen Arm“. Nicht selten vergehen von der erfolgreichen Projektpräsentation bis zum endgültigen Vertragsabschluss, wenn es denn überhaupt dazu kommt, drei bis vier Jahre. Das halten die meisten Start-ups wirtschaftlich nicht durch.

Noch viel wichtiger als die Förderung der innovativen Geschäftsideen durch Vermittlung von Expertenwissen und finanzielle Programme ist die Beschleunigung der Entscheidungsfindung. Viel zu viele Verantwortliche in Krankenhäusern, aber ebenso auch in Krankenkassen, sind zu zögerlich, sodass selbst äußerst erfolgversprechende Innovationen nicht zum Zuge kommen. Dazu tragen speziell auch die Aufsichtsbehörden in der Gesundheitswirtschaft ein gerütteltes Maß an Schuld bei. Insbesondere das Bundesversicherungsamt erweist sich mit ständigen bürokratischen Einwendungen und Bedenken als beträchtliche Innovationsbremse. Das ist inakzeptabel. Wenn das Eintreten für Innovationen mehr als ein reines Lippenbekenntnis sein soll, müssen den Worten Taten folgen. Mehr Mut und vor allem mehr Unternehmertum sind von Nöten. Insgesamt muss die Gesundheitswirtschaft bei Innovationen deutlich aktiver werden, sonst sieht es für die Zukunft des Standortes Deutschland finster aus.

Autor

Prof. Heinz Lohmann

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