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Krankenhäuser entdecken die Online-Terminvergabe

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„Wir sind doch kein Hotel“ – lange sträubten sich Kliniken davor, ihre Arzttermine online zu vergeben. Zu sehr fürchteten sie den Verlust der Terminhoheit. Doch nun locken die Vorteile: geringerer bürokratischer Aufwand, weniger Telefonate, zufriedenere Patienten, moderneres Image. 

Terminbuchungen auszulagern, den Patienten auswählen zu lassen, das kommt noch für einige Krankenhäuser einem Kontrollverlust gleich. Dabei ist die Idee aus Patientensicht ungemein erfrischend: Sie haben einen Einweiserschein ihres Haus- oder Facharztes in der Hand, können von zu Hause aus, nach Feierabend, am Wochenende, sogar nachts nach einem freien Termin ihrer Wunschklinik schauen und sich einen Slot reservieren. 

Wie das gehen kann, zeigt das Beispiel der Magdeburger Universitätsmedizin, über das f&w in der Titelstrecke der neuen Ausgabe berichtet. Von 36 täglich zu vergebenen Terminen in der HNO-Ambulanz haben die Planer acht zur Onlinebuchung freigegeben. „Das wird sehr gut genutzt“, sagt der Direktor der HNO-Klinik, Christoph Arens. Der Effekt sei spürbar: Das Telefon klingelt seltener, das Ping-Pong der Terminvereinbarung lässt nach. 

Ein weiteres Beispiel ist die Asklepios-Gruppe, die mit rund 100.000 Onlineterminbuchungen allein in diesem Jahr rechnet. CIO Henning Schneider hält die Einbindung des Patienten in klinische Abläufe gar für eine der „wichtigsten zukünftigen Digitalisierungsaufgaben“ seines Hauses.

Auch Agaplesion rollt derzeit die Online-Terminvergabe im Unternehmen aus. „Für uns ist klar, dass digitale Transformation heißt, die Prozesse und Dienstleistungen zu erneuern beziehungsweise ganz andere Prozesse intern und in der Kommunikation mit dem Patienten einzuführen“, schreibt der Vorstandsvorsitzende von Agaplesion, Markus Horneber, in seinem Gastbeitrag. Erste Annährungen an dieses Thema böten Projekte wie die Online-Terminvergabe oder die Videosprechstunde. Die höchste Ausbaustufe der Digitalstrategie sei letztlich die Plattform, so Horneber, mit der ein Betreiber grundsätzlich jede Art von Leistung in sein System integrieren könne - von der persönlichen ambulanten Pflege bis hin zum Krankenhaus der Maximalversorgung. 

Wie Kliniken und Patienten von den Vorteilen digitaler Services profitieren können, lesen Abonnenten jetzt in der neuen f&w und auf BibliomedManager.de.

Autor

 Florian Albert

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