Marburger Bund

Klinikärzte von „unnötiger Verwaltungsarbeit“ entlasten

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© iStock.com/J-Elgaard

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert die Krankenhäuser auf, Ärzte von "unnötiger Verwaltungsarbeit und Dokumentation" zu entlasten. Ziel ist es einer aktuellen Mitteilung zufolge, mehr Zeit für die Weiterbildung zum Facharzt zu erhalten. Anlass der Forderung ist eine Stellungnahme zur geplanten Novellierung der Muster-Weiterbildungsordnung. Der Marburger Bund unterstützt im Zuge dessen die Schaffung der Rolle der "Kümmerer", die junge Ärzte in der Weiterbildung begleiten. Dies könne zum Beispiel ein Oberarzt sein, der für seine Weiterbildungsaufgabe in einem bestimmten Umfang freigestellt wurde. Die Novellierung soll nach Angaben der Bundesärztekammer 2019 mit einem Beschluss auf dem Deutschen Ärztetag abgeschlossen werden.

Die Gewerkschafter kritisieren seit Jahren, den Medizinern an den Krankenhäusern bliebe immer weniger Zeit zur Weiterbildung. Zusätzliches Personal, veränderte Arbeitsabläufe, eine flexible Dienstplangestaltung und die Umstellung auf moderne IT-Systeme könnten laut dem Marburger Bund hier Freiräume schaffen. Auch die geltenden Mindestweiterbildungszeiten gehörten auf den Prüfstand, die Gesamtdauer der Weiterbildung müsse auf maximal 60 Monate begrenzt werden.

Autor

 Peter Carqueville

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