Dormagen, Grevenbroich und Lukaskrankenhaus

Klinik-Fusion im Rhein-Kreis Neuss beschlossen

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Klinik-Fusion im Rhein-Kreis Neuss beschlossen
Das Lukaskrankenhaus in Neuss © Lukaskrankenhaus Neuss

Die Krankenhäuser in Dormagen, Grevenbroich und das Lukaskrankenhaus in Neuss sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre fusionieren. Der Kreistag des Rhein-Kreis Neuss machte hierfür gestern durch einen Beschluss den Weg frei. Darin sprach er sich dafür aus, eine Rhein-Kreis Neuss Kliniken gGmbH in kommunaler Trägerschaft zu gründen. Bisher waren die Krankenhäuser in Grevenbroich und Dormagen wie ein Eigenbetrieb in der Kreisverwaltung geführt worden. Als Geschäftsführer für die gemeinnützige Rhein-Kreis Kliniken GmbH bestellte der Kreistag Patricia Mebes, Hubert Quadflieg und Sigurd Rüsken, erfuhr BibliomedManager.de auf Nachfrage beim Kreis.

Ein Gutachten der Stadt Neuss und des Kreises hatte vor dem Beschluss einen Zusammenschluss nahegelegt, teilte der Kreis mit. Die Analyse belege, dass das Lukaskrankenhaus und die Rhein Kreis Kliniken als einzelne Betriebe zu klein seien, um langfristig eine wohnortnahe medizinische Infrastruktur aufrechterhalten zu können. Eine Kooperation der Krankenhäuser wäre nach Ansicht der Gutachter eine zu lockere Bindung gewesen. „Lediglich durch eine Fusion der Krankenhäuser kann dieses künftig in einem Dreieck der medizinischen Versorgung flächendeckend gewährleistet werden“, heißt es in dem Gutachten.

Autor

 Hendrik Bensch

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