Gespräche mit Kommunalen Spitzenverbänden

Bayern will Krankenhausfinanzierung aufstocken

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Der bayerische Finanzminister Markus Söder plant laut einem Medienbericht, die Haushaltsmittel für die Krankenhausfinanzierung in Bayern zu erhöhen. Da der finanzielle Bedarf so hoch sei, liefen derzeit Gespräche mit den Kommunalen Spitzenverbänden, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Das bayerische Kabinett hatte in der vergangenen Woche den Startschuss für 22 neue Krankenhausbauvorhaben gegeben. Hierfür investiert der Freistaat bis zum Jahr 2021 fast 500 Millionen Euro.

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) begrüßte laut SZ-Bericht das Finanzvolumen. Jedoch merkte BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein an, dass auch das Antragsvolumen so groß sei, wie schon lange nicht mehr. Mit dem bisherigen Fördervolumen des Freistaats könnten bei großen Bauprojekten, wie etwa am Klinikum München-Bogenhausen, nur Teilabschnitte finanziell abgesichert werden. Das Fördervolumen müsse deshalb weiter erhöht werden.

Wie dringlich die finanzielle Unterstützung ist, hatte im Februar eine BKG-Umfrage gezeigt. Demnach haben im vergangenen Jahr 42 Prozent der Kliniken in Bayern ein negatives Betriebsergebnis erzielt. Die schwierige finanzielle Lage hatte auch kürzlich der Krankenhaus Rating Report 2017 erneut verdeutlicht.

Autor

 Hendrik Bensch

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