Positionspapier

Aktionsbündnis fordert Personalquote in der Notfallpflege

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Ein Aktionsbündnis aus Notfall- und Rettungsmedizinern sowie Pflegekräften möchte die Notfallpflege weiter professionalisieren. In einem Positionspapier fordern die Initiatoren, die Notaufnahme als eigenständigen Funktionsbereich anzuerkennen. Nach den Vorstellungen des Bündnisses solle zudem eine Fachkraftquote für fachweitergebildete Notfallpflegende eingeführt werden.

„Die Notfallpflege ist ein immens dynamisches Berufsfeld mit hohem Anforderungsprofil, für das wir qualifizierte Pflegekräfte mit fachübergreifendem Wissen benötigen“, erklärte Felix Walcher, Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, einer der Initiatoren des Bündnisses. Mit der Empfehlung für die Weiterbildung Notfallpflege der Deutschen Krankenhausgesellschaft sei ein entscheidender Anstoß für die Professionalisierung des Fachbereichs gegeben. „Diese Dynamik gilt es nun auszunutzen“, so Walcher. Bislang hänge die Fortbildung im internationalen Vergleich noch hinterher, ergänzt Katrin Wedler, Sprecherin des Aktionsbündnisses. Notfallpflegekräfte lernten noch immer „on the job“, während sich in anderen Pflegebereichen seit Jahrzehnten Qualifizierungsangebote etabliert hätten.

Das Netzwerk aus Ärzten, Pflegern und Präklinikern will die Notfallpflege deshalb weiter professionalisieren und die Interessensvertretungen innerhalb der Berufsverbände und Fachgesellschaften vernetzen. Unter anderem will das Aktionsbündnis einen nationalen Lernzielkatalog für die Notfallpflege erarbeiten.

Autor

 Hendrik Bensch

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