Kritik an Spekulationen

Ersatzkassen verteidigen elektronische Gesundheitskarte

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Ersatzkassen verteidigen elektronische Gesundheitskarte
© iStock.com/onurdongel

Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), Ulrike Elsner, hat die Spekulationen über ein mögliches Aus für die elektronische Gesundheitskarte kritisiert. Die Vermutungen gingen an der Realität vorbei, so Elsner. Die Entwicklung der Telematikinfrastruktur (TI) sei bereits weit vorangekommen. Nun  folge die Anbindung von Ärzten, Zahnärzten und Krankenhäusern an die TI. „Die bisherigen Verzögerungen sollten nicht dazu verleiten, dieses wichtige Projekt jetzt komplett infrage zu stellen“, so Elsner.

In Berichten am Wochenende hatten Kassen- und Ärztevertreter über ein Ende der Gesundheitskarte spekuliert. Der Vorstandschef der AOK Bayern, Helmut Platzer, hatte der Deutschen Presse-Agentur gesagt, es sei «unsicherer denn je, wann die Gesundheitskarte die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt». Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Berichte zurückgewiesen. vdek-Chefin Elsner zeigte sich nun zuversichtlich, dass es bis 2019 möglich sein werde, Notfall- und Arzneimitteldaten auf der Gesundheitskarte zu speichern. „Das Zusammenspiel von eGK und TI mit den einzelnen Anwendungen kann die medizinische Versorgung in Deutschland nachhaltig verbessern“, so Elsner.

Autor

 Hendrik Bensch

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