500 Millionen Euro im Plus

Finanzpolster der Krankenkassen leicht gewachsen

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© iStock.com/tomograf

Die 69 bundesunmittelbaren Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von 500 Millionen Euro erzielt. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesversicherungsamtes (BVA) hervor, den die Behörde gestern veröffentlicht hat. Die Kassen, deren Zuständigkeitsbereich sich über mehr als drei Bundesländer erstreckt, verfügten somit am Jahresende über ein Betriebsmittel- und Rücklagevermögen in Höhe von 7,9 Milliarden Euro. Das entsprach 0,71 Monatsausgaben. Die finanzielle Lage der bundesunmittelbaren Krankenkassen hat sich damit gegenüber dem Jahr 2015 verbessert. Für das Jahr 2015 erzielten die Kassen mit 1,1 Milliarden Euro noch ein Minus.

Die einzelnen Kassen schnitten im vergangenen Jahr sehr unterschiedlich ab. 39 von ihnen lagen 2016 im Plus, 30 von ihnen machten Verluste. Vier bundesunmittelbare Krankenkassen verfügten am Jahresende nicht in vollem Umfang über die vorgeschriebene Mindestrücklage in Höhe von 0,25 Monatsausgaben.

Alle gesetzlichen Krankenkassen erzielten im vergangenen Jahr ein Plus von 1,62 Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium Ende Juni bekanntgegeben hatte.

Autor

 Hendrik Bensch

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