Nachwuchskräfte

Hessische Kassen fördern Ausbildung in Kliniken

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Hessische Kassen fördern Ausbildung in Kliniken
group of healthcare workers thumbs up © GettyImages/michaeljung

Die Krankenkassen in Hessen fördern die Ausbildung an Krankenhäusern mit über 140 Millionen Euro. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Wie der Verband der Ersatzkassen (vdek) mitteilt, sei die Zahl der Auszubildenden um 200 auf über 7.000 gestiegen, die in 87 hessischen Krankenhäusern in verschiedenen Gesundheitsberufen ausgebildet werden. "Deshalb und zur Refinanzierung tarifrechtlicher Ansprüche wurde das Finanzierungsvolumen deutlich erhöht", heißt es in einer Pressemitteilung. "Die deutliche Erhöhung des Finanzvolumens um mehr als 14 Prozent zeigt vor allem, welch hohen Stellenwert die Krankenkassen der Ausbildung in Krankenhäusern und der Erhöhung der Attraktivität der betreffenden Berufsgruppen beimessen", so Claudia Ackermann, Leiterin der vdek-Landesvetretung Hessen. Gut ausgebildete Fachkräfte seien essentiell wichtig für die Patientenversorgung, um die Versorgungsqualität auch weiterhin beizubehalten, wären die Investitionen in den Fachkräftenachwuchs unverzichtbar. 

Seit 2006 werden die Ausbildungen in Hessen über den Krankenhaus-Ausbildungsfonds finanziert. Er wird von allen Krankenhäusern in Hessen durch Abführung eines landesbezogenen Ausbildungszuschlages pro Krankenhausbehandlungsfall gefüllt und von der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) verwaltet. Die Höhe des Zuschlages wird jährlich neu verhandelt, für 2020 beträgt er 100 Euro pro Krankenhausbehandlungsfall. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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