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Landarztquote ermöglicht Medizinstudium ohne NC

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Landarztquote ermöglicht Medizinstudium ohne NC
© ©Werner Krueper

In Bayern können erstmals Studierende über die Landarztquote zum Humanmedizin-Studium zugelassen werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar, im Frühjahr findet das Auswahlverfahren statt. Das Studium beginnt zum Wintersemester 2020/21. Rund 110 Studienplätze werden jährlich in einem zweistufigen Auswahlverfahren vergeben.

Mit dem Bayerischen Land- und Amtsarztgesetz (BayLArztG) werden bis zu 5,8 Prozent der Medizinstudienplätze aller bayerischen Fakultäten für die Bewerber zur Verfügung gestellt, die ein besonderes Interesse an der hausärztlichen Tätigkeit im ländlichen Raum bekunden. Einen NC gibt es nicht. Die Studierenden verpflichten sich vertraglich dazu, nach Abschluss des Studiums als Facharzt für Allgemeinmedizin oder als Facharzt für Innere Medizin in einem unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Gebiet in Bayern, einem sogenannten Bedarfsgebiet für zehn Jahre als niedergelassener oder angestellter Arzt tätig zu sein.

Mit dem Gesetz soll die ärztliche Versorgung gesichert werden, vor allem in ländlichen Regionen sei der Mangel bereits spürbar: Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hätten von 9.300 niedergelassenen Hausärzten bereits 35,2 Prozent das 60. Lebensjahr überschritten. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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