Home-Schooling in der Pflege

Sana gewinnt Change Award 2020

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Sana gewinnt Change Award 2020
© Change Management im Gesundheitswesen

Die Sana Kliniken AG hat mit dem Projekt „Sana-Pflegeschulen: Vom Analog-Unterricht zum Home-Schooling“ den Change Award 2020 gewonnen. Seit Ende April 2020 erhalten 1.600 Schüler der 18 Pflegeschulen der Sana Kliniken AG von ihren 400 Lehrern Fernunterricht. Dafür wurden 80 Klassenräume simuliert: Im Rahmen von Videokonferenzen, Materialbereitstellung, gemeinsamem Arbeiten an Dokumenten und dem Stellen sowie Korrigieren von Aufgaben wird der Lernstoff vermittelt. Der Wandel vom analogen Unterricht zum Home-Schooling wurde in drei Wochen vollzogen. Der mit dem Change verbundene Abbau der klassischen Hierarchiestrukturen sowie der parallele Aufbau einer neuen Ablauf- und Aufbauorganisation in der Kürze der Zeit sei in der rund 40-jährigen Sana-Geschichte einmalig, heißt es in der Mitteilung der Initiative Change Management im Gesundheitswesen. 

Die Sana Kliniken AG entschied sich, die Änderungen im Bereich der Pflegeschulen mit Unterstützung des 5-Stufen-Modells von Wilfried Krüger vorzunehmen. Bestärkt hat die Entscheidung, dass sich das 5-Stufen-Modell bei der Einführung neuer IT-Strukturen bereits in der Vergangenheit bewährt hatte. „Wer Krankenhäuser zukunftsfähig machen möchte, muss frühzeitig Kompetenzen aufbauen", sagt Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. „Hierzu zählt ohne Zweifel die Digitalisierung, wohl aber auch eine hohe Prozesskompetenz verbunden mit einer nachhaltigen Umsetzungs-Expertise. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, auch weil sie allen Mitwirkenden vor Augen führt, was wir imstande sind, gemeinsam zu leisten.“

Neben dem Gewinner, der Sana Kliniken AG wurden auch zwei weitere Projekte nominiert: Die Wald-Kliniken Eisenbach mit dem Konzept: Interne Krisenkommunikation. Die Einführung einer Mitarbeiter-App zu Beginn der Corona-Pandemie; sowie das UKE Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf mit dem Konzept: Implementierung eines Notfallstufenkonzepts und einer Pflegerischen Kompetenzmatrix für den kurzfristigen Aufbau von Intensivkapazitäten der Klinik für Intensivmedizin (KIM) am  Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) im Rahmen der Covid-19-Pandemie.

Autor

 Christina Spies

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