Gesundheitsversorgung

Vivantes will 1,5 Milliarden Euro investieren

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Vivantes will 1,5 Milliarden Euro investieren
Businessman's hand building tangram square block with human figures © Copyright (C) Andrey Popov

Der größte kommunale Krankenhauskonzern hat seine Strategie "Vivantes 2030 - Leben in Berlin" präsentiert. In den kommenden zehn Jahren sollen 1,5 Milliarden Euro investiert werden.

Mit der Strategie will Vivantes die gesundheitliche Versorgungslandschaft der Zukunft in Berlin als ganzheitliche Präventions- und Versorgungskette mitgestalten. Ziel sei, im Verbund mit der Charité und anderen Partnern die Gesundheitsversorgung für die Region in einem starken, innovativen Netzwerk über die heutigen Sektorengrenzen hinweg weiter zu entwickeln.

Entsprechend der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung stehen dabei chronische und degenerative Krankenheitsbilder im Vordergrund. Das betreffe beispielsweise die Geriatrie, onkologische Erkankungen oder systemische Gefäßerkrankungen mit kardiologischen Behandlungsfeldern inklusive Einsatz minimalinvasiver Herzchirurgie. 

Auch die Digitalisierung spielt eine Rolle. So werden die Vivantes-Kliniken schrittweise auf digitale Erfassung Verarbeitung der Patientendaten ("digitale Patientenkurve") umgestellt. Zudem setzt das Unternehmen auf attraktive Arbeitsbedingungen und den Ausbau von Ausbildungskapazitäten mit dem Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe, einem Gemeinschaftsprojekt mit der Charité. Schon jetzt werde der Bedarf an Fachkräften zu einem beträchtlichen Teil über die eigenen Ausbildungskapazitäten gedeckt, sagt Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personal, in einer Mitteilung. Um die Arbeitgeberattraktivität weiterzuentwickeln werden in Zukunft nicht nur die Ausbildungsplätze aufgestockt, sondern auch umfangreiche Weiterbildungskonzepte und Führungsprogramme angeboten. 

Um die leistungsfähige Versorgung aufrecht zu erhalten, benötigt das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Unter den bestehenden Bedingungen könne der kommunale Konzern diese Summe nicht selbst erwirtschaften, sie müsse daher durch den Eigentümer bereitgestellt werden.

Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz, Aufsichtsratsvorsitzender von Vivantes, dazu: "Wir sehen die Notwendigkeit, in die Krankenhäuser von Vivantes für eine medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau in den kommenden zehn Jahren verstärkt zu investieren. Der Senat hat einen Vorschlag in die Haushaltsberatungen eingebracht, der dem Bedarf des Unternehmens ebenso Rechnung trägt wie der finanziellen Situation des Landes."

 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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