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Hacker erpressen das Klinikum Wolfenbüttel

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Hacker erpressen das Klinikum Wolfenbüttel
© Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Das Klinikum Wolfenbüttel ist in der Nacht zum Mittwoch von Hackern angegriffen worden. Wie die Stadt mitteilt, werde das Klinikum erpresst. 

Die medizinische Versorgung sei weiterhin sichergestellt, aufgrund des Vorfalls und der mangelnden Datenverfügbarkeit war das Klinikum jedoch bis Mittwochmittag bei der Rettungsleitstelle abgemeldet.

Daten wurden nach aktuellen Erkenntnissen nicht gestohlen. Dem Hacker gehe es um Geld, heißt es in der Mitteilung. Wann die Systeme wieder verfügbar sind, sei derzeit noch unklar. Die Computersysteme wurden heruntergefahren und der Betrieb wurde unmittelbar auf die papiergebundene Form umgestellt. Wie ein Sprecher der Stadt auf Anfrage mitteilt, hat die Göttinger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. 

Krankenhäuser geraten immer wieder ins Visier von Hackern. Alleine im vergangenen Jahr wurden mindestens 43 Angriffe auf Gesundheitsdienstleister registriert. So war im September über Wochen der Betrieb der Düsseldorfer Uniklinik lahmgelegt worden, unter anderem war das Klinikum für 13 Tage von der Notfallversorgung abgemeldet. 2016 hat das Lukaskrankenhaus Neuss einen Hackerangriff mit Erpressungsversuch abgewehrt. Die Sicherheitsstandards wurden seitdem verschärft.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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